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Stimmungsvoller Folk von der Insel

Wenn der Wind "aus dem Norden" (altirisch "antúaid") weht, wird es laut im Kampf gegen Dürre, Hitze, Drangsal und Pest…. So ähnlich lautet ein Gedicht, das dem Namen der Band von fünf Musikern und einer Musikerin aus Hamburg und Norderstedt den Ursprung gibt.

Einen Kampf werden die Zuschauer und Zuschauerinnen glücklicherweise bei den Auftritten nicht erleben, dafür aber frischen Wind in der Folkmusik aus dem Norden. Antúaid gibt es seit 1996 und spielt auf akustischen Instrumenten Folk aus Irland, Schottland und England. Mit Bodhrán, Mandoline, Banjo, Flöte, Bass, Concertina und Gitarre werden traditionelle irische Tänze wie Jigs und Reels, ruhige Balladen und Songs aus dem unerschöpflichen Fundus der Musik von der Insel, teilweise auch selbstkomponiert, dargebracht. Auch musikalische Ausflüge in die galizischen und bretonischen Klangwelten stehen bei Antúaid auf dem Programm.

Durch die ausgefeilten Arrangements und einer großen Fülle an eingesetzten Instrumenten besitzt die Band ein breites Spektrum an Klangfarben, die für kein Ohr langweilig werden. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass ein Reel plötzlich zum Tango tanzen einlädt, ein schottischer Song verjazzt wird, orientalische Klänge ein Lied ankündigen oder ein Stück zur Samba mutiert.

In der Zeit des Bestehens hat Antúaid sich auf verschiedenen Veranstaltungen und Folk-Events in und um Hamburg einen Namen in der norddeutschen Folkszene und bei einer ständig wachsenden Fangemeinde erspielt.